Die Wachauerin bringt die Wachau in den Alsergrund

Martha Afukatudis

© Christina Maria Stowasser

Die Wachau am Alsergrund: „Die Wachauerin“ bringt Wein, Laberl & viel Liebe nach Wien

Mitten am Alsergrund hat die Wachau ein zweites Zuhause bekommen: Die Wachauerin, die neue Weinbar von Anna Polz, zeigt seit 18. November, wie charmant, bodenständig und zugleich modern Wachauer Genusskultur in Wien funktionieren kann.

Schon beim Betreten wird klar: Hier trifft Herkunft auf Humor. Pop-Art-Laberl, Winzer-Ahnen an den Wänden und ein Team mit echtem Schmäh schaffen ein Ambiente, das sofort zum Bleiben einlädt. Der Fokus liegt auf den Weinen vom rechten Donauufer, rund 40 Positionen von sechs Topwinzern, ergänzt durch eine fein kuratierte Auswahl nationaler und internationaler Tropfen. Mich hat besonders beeindruckt, wie sorgfältig diese Weine ausgewählt sind, handverlesen, und perfekt präsentiert.

©Christina Maria Stowasser

Kulinarisch übernimmt ein echtes Wachauer Kulturgut die Hauptrolle: das originale Schmidl Wachauer Laberl. Und ja, die Laberl sind genauso gut, wie man hofft: knusprig, aromatisch, einfach ein Traum. Ob mit Burrata, Beinschinken oder dem Bratl-Burger mit Purple Slaw, hier wird die klassische Jausn neu, kreativ und mit viel Liebe inszeniert.

Von Montag bis Freitag ab 15:30 Uhr sorgt das Team für entspanntes Afterwork-Feeling, im Advent sogar an Samstagen. Der Standort bei der Votivkirche ist ideal und wird mit der U5 ab 2026 noch besser angebunden sein.

Die Wachauerin ist ein Stück Wachau mitten in Wien, authentisch, mit Herz, hervorragend kuratiert und definitiv ein neuer Hotspot für alle, die Wein, Schmäh und ehrlichen Genuss lieben.