Endlich: Das Mandarin Oriental Vienna hat geöffnet

Christin Pogoriutschnig

(c) Mandarin Oriental Vienna

Verspätet, aber dafür umso schillernder, hat das Mandarin Oriental rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit eröffnet.

Im Oktober war es plötzlich ruhig geworden um die sehnlich erwartete Eröffnung des Luxushotels aus Hongkong in der Wiener Innenstadt. Behördliche Probleme und Anrainerbeschwerden hatten bereits in den letzten Jahren immer wieder für Verzögerungen des Großprojektes gesorgt, und auch letztlich waren noch Hürden zu bewältigen gewesen, welche die geplante Eröffnung am 20. Oktober verhindert haben. Dass die Renovierung eines historischen Gebäudes praktisch und behördlich nicht einfach ist, liegt auf der Hand. Vor allem, wenn das Gebäude denkmalgeschützt ist, wie das ehemalige Handelsgericht in der Riemergasse, hat man im Bau mit großem Aufwand zu rechnen. Das bestätigt auch General Manager Mario Habicher gegenüber Wien heute. Aber jetzt ist das Luxushotel in der Inneren Stadt endlich offen – und erstrahlt passend zum vorweihnachtlichen Lichterglanz in all seiner Pracht und Eleganz.

Viersäulige Gastronomie auf höchstem Niveau

Die fernöstliche High-End Hotelkette präsentiert sich im Prachtbau aus 1908 mit 138 Zimmern und Suiten. Einzigartig ist außerdem das Projekt im Dachgeschoss des Gebäudes. Hier sind 25 Privatresidenzen entstanden, deren Stil, Ausstattung und Eleganz in der Stadt ihresgleichen suchen und Locals mit Anspruch ebenso wie Kosmopoliten dauerhaft anlocken.

(c) Mandarin Oriental Vienna

Einer hat die Eröffnung besonders herbeigesehnt: Thomas Seifried. Der 41-Jährige ist als Küchendirektor für das kulinarische Gesamtkonzept verantwortlich und hat für diese Stelle seine Zelte in einem anderen Luxushaus auf einem anderen Kontinent abgebaut. Auf Anfrage von Habicher wurde Seifried vom The Ritz Carlton auf Grand Cayman abgeworben und ist mit seiner Familie zurück nach Österreich übersiedelt. Seit Februar ist er bereits in Wien – und jetzt darf er endlich der Öffentlichkeit ganz offiziell zeigen, was er alles vorhat.
Die Gastro des Luxushauses lässt sich in vier Bereiche unterteilen, die sich praktisch alle in einem Saal befinden. Herzstück des Konzept ist das “Le Sept” mit dem die Wiener Innenstadt eine neue Adresse für Fine Dining mit Seafood-Schwerpunkt erhält – eine Handschrift, die Seifried aus der Karibik mitgebracht hat. Ergänzt wird das Konzept durch die Atelier 7- Brasserie, die Atelier 7 – Izakaya & Bar und ein gleichnamiges Café. Die Brasserie ist Mittags und Abends sieben Tage die Woche geöffnet und präsentiert sich niederschwelliger als das “Le Sept.” Seafood Fine Dining als solches ist bisher in die Wiener Hotellerie einzigartig – eine Premiere also, auf vielen Ebenen.

Mandarin Oriental Vienna
Riemergasse 7, 1010 Wien