Es weihnachtet vor der Taverna

Martin Reischauer

Der Punschstand der Taverna – ein kleiner Platz, der schnell zum Fixpunkt wird

In der kalten Jahreszeit passiert etwas Interessantes vor der Taverna: Menschen bleiben stehen. Nicht, weil sie müssen – sondern weil sie wollen. Weil dort ein kleiner Stand steht, der sofort neugierig macht.
Kein „großes Weihnachtsdorf“, kein Markt-Trubel. Sondern ein kompakter, ehrlicher Punschstand, wie man ihn gern hat. Mit bekannten Gesichtern.

Ein Stand, der Gespräche auslöst

Man kommt hin, sieht die Karte, und schon entwickelt sich ein Gespräch.
„Hast du den Campari-Orangenpunsch schon probiert?“
„Schau, es gibt Averna.“
„Minus 18 Grad Jägermeister – okay, das muss sein.“

Es ist diese Art von Ort, an dem sich Fremde kurz gegenseitig beraten, weil’s einfach dazugehört. Die Stimmung ist locker, niederschwellig, offen – so wie es bei der Taverna immer gedacht ist.

Die Auswahl: auf den Punkt

Der Campari-Orangenpunsch ist eindeutig der Liebling: kräftig, angenehm fruchtig, mit einem kleinen Kick, der perfekt in die kalte Jahreszeit passt.
Der Glühwein ist klassisch gehalten – kein übertriebenes Aroma, keine Vanillelawine, einfach ein Glühwein, wie man ihn trinken möchte, wenn’s draußen frisch ist.

Und dann natürlich die typisch-Flatscher-Elemente:
Averna, Averna Sour und Jägermeister auf –18 Grad. Dinge, die kein Punschstand „braucht“, die aber genau deshalb perfekt passen – weil sie nicht bemüht wirken, sondern logisch.

Etwas zum Knabbern schadet nie

Wem ein warmer Punsch nicht reicht, der bekommt Verhackert’s Brot oder ein Schmalzbrot.
Unkompliziert. Bodenständig. Funktioniert immer.
Vor allem, wenn man gerade beschlossen hat, „doch noch einen zweiten“ zu nehmen.

Ein Standort wie dieser entsteht nicht nur durch die charmante Deko, sondern auch durchs Gefühl.
Und das bringt Flatscher eben gut zusammen: ein bisschen Italien, ein bisschen Wien, ein bisschen „komm, bleib kurz da“.

Von DI-SA ab 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr