425 Jahre Hotel Stefanie – Tradition trifft Zukunft
Mit dem feierlichen Jubiläum des Hotel Stefanie und der Übergabe an Alexander Schick markiert die Schick Hotels Gruppe einen historischen Moment der Firmengeschichte: Wiens ältestes Hotel wird zur Bühne eines Generationswechsels, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in bemerkenswerter Weise verbindet.
Seit 1600 empfängt das Hotel Stefanie Gäste aus aller Welt – heute zählt es zu den bedeutendsten Traditionshäusern der Stadt. Was vor 425 Jahren als „Weiße Rose“ begann, ist längst zur Institution in der Wiener Hotellerie geworden. In dieser herausragenden Kulisse übernimmt Alexander Schick als Vertreter der fünften Generation die operative und strategische Leitung der gesamten Gruppe von seinem Vater Martin Schick.
Zukunft mit Geschichte
Der Tourismus ist eine der spannendsten und wichtigsten Branchen und macht ein Sechstel der Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich aus.
betont Alexander Schick anlässlich der Übergabe.
Als neuer General Manager des Hotel Stefanie und Geschäftsführer der Schick Hotels Gruppe will er die Brücke zwischen gelebter Historie und moderner Hotellerie schlagen:
In den nächsten Jahren werden wir gelebte historische Werte in die digitale Zukunft übersetzen und damit unserer Verantwortung sowohl als Familienunternehmen als auch als relevanter Hotelbetrieb gerecht werden.
Die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür sind stabil: Fünf Vier-Sterne-Hotels, 170 Mitarbeiter, eine durchschnittliche Auslastung von 85 Prozent und ein Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro bilden ein solides Fundament für kommende Entwicklungen. Bereits acht Millionen Euro hat die Gruppe in den vergangenen Jahren in die Modernisierung der Häuser investiert. Weitere Investitionen – insbesondere in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und markenspezifische Positionierung – sind geplant.
Ein Traditionsunternehmen mit Haltung
Für Martin Schick, der das Unternehmen über Jahrzehnte erfolgreich geführt hat, steht fest:
Gäste wollen echte, individuelle Erlebnisse spüren. Geschichte ist einzigartig und man kann sie nicht kaufen. Sie ist ein wesentliches Kapital der Schick Hotels Gruppe, das im Hotel Stefanie jeden Tag erlebbar ist.
Diese Authentizität bildet das Rückgrat der Marke. Der Charme historischer Bausubstanz, kombiniert mit professionellem Service, sei heute mehr denn je ein Differenzierungsmerkmal auf einem sich wandelnden Hotelmarkt. Genau hier setzt Alexander Schick an: Bestehende Werte bewahren, aber mit Weitblick weiterentwickeln. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Wiener Traditionsunternehmen soll intensiviert und die Markenidentität der einzelnen Häuser geschärft werden.
Anerkennung für gelebte Gastfreundschaft
Auch von offizieller Seite kommt hohe Wertschätzung. Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, unterstreicht die Bedeutung des Unternehmens für den heimischen Tourismus:
Traditionsbetriebe wie die Schick Hotels Gruppe sind das Herzstück der österreichischen Gastfreundschaft. Sie stehen nicht nur für herausragende Qualität, sondern auch unser österreichisches Lebensgefühl, das international geschätzt wird. Gratulation an die Schick-Familie für ihre unternehmerische Weitsicht seit nun fünf Generationen. Auf viele weitere Jahre Erfolgsgeschichte!
Feier mit Branchengrößen
Der Anlass wurde im Rahmen eines festlichen Cocktail-Empfangs begangen, bei dem zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Tourismus, Politik und Kultur anwesend waren – darunter Vertreter der Wirtschaftskammer, Wiener Hoteliers und Partnerunternehmen. Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Peter Buocz, der über 30 Jahre als General Manager das Hotel Stefanie geprägt hat und nun in den Ruhestand tritt.
Mit Blick auf das Tourismusjahr 2026 zeigt sich Alexander Schick optimistisch: Der Eurovision Song Contest sowie ein erwarteter Zuwachs aus Fernmärkten wie China werden zusätzliche Dynamik bringen. Die Schick Hotels Gruppe ist bereit, diesen Aufschwung aktiv mitzugestalten und ihre Rolle als wesentlicher Player in der touristischen Wertschöpfung Wiens weiter auszubauen.
Fotocredits: (c) Georg Aufreiter















