Keck Kola: Die hipe Alternative aus der Wachau

Lauren Seywald

Stefan Neger und Christoph Horaczek mit ihrem neuen Getränk Keck Kola. ©friedlundschmatz

Regional. Keck. Sexy. Österreich hat jetzt auch endlich sein eigenes Cola – Pardon, Kola. Onkel und Neffe vom Familienbetrieb Neger wollen damit ein junges, cooles Getränk auf den Markt bringen, das den bekannten Namen Konkurrenz macht. Mit neuem hipen Design auf der Glasflasche läuft gerade der Relaunch von Keck Kola.

„Wir wollen den Großen a Haxl legen“, sagt Stefan Neger und schmunzelt. Er ist für die Produktion im Familienunternehmen verantwortlich. Sein Neffe Christoph Horaczek für die Auslieferung. „Kola muss nicht aus Atlanta oder Deutschland kommen, wir Österreicher kriegen das auch hin“, erzählt der Unternehmer weiter.

Limonaden-Tradition

Seit 1912 produziert die Horst Neger GmbH Limonaden in allen Geschmacksrichtungen. Eine davon ist, typisch für die Wachau, eine Marillenlimonade, namens Marillo. Den schlechten Ruf von Limonaden versteht Stefan Neger nicht. „Ich trinke seit ich ein Kind bin Limonade und habe weder Übergewicht, noch andere gesundheitliche Probleme.“ Bei Limonaden ist es wie beim Alkohol, beides ist mit Maß und Ziel zu genießen.

Das Geheimnis ist die hohe Qualität, die in jeden Liter fließt. Der Familienbetrieb legt Wert auf ehrliche, transparente Produkte. Daher kommen die Grundstoffe alle aus Österreich, ebenso Flasche und Etikett. Auch Nachhaltigkeit wird hier hochgeschrieben, wofür eine 950 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf der Lagerhalle montiert wurde.

Familien-Zuwachs

Die zwei Sorten von Keck Kola ©friedlundschmatz

Der neueste Streich aus dem Hause Neger ist das Keck Kola. Jahrzehntelange Limonaden-Expertise abgefüllt in 0,33 Liter Flascherl. Bisher gibt es zwei Sorten: Der Klassiker ähnelt in seinen Aromen dem Kola, wie man es kennt. Das Leichte ist besonders für den heißen Sommertag geeignet – leicht im Geschmack und kalorienarm für die Figur.

Die Inhaltsstoffe des Getränks kommen aus Wiener Neudorf. Dort arbeiten Onkel und Neffe mit dem Grundstoffhersteller ihres Vertrauens zusammen. Vom Wasser bis zur Flasche ist also alles regional. Sogar bei der Kundschaft setzt die Familie Neger auf kurze Lieferstrecken, also einem Umkreis von vierzig Kilometern.

Zukunfts-Pläne

Für das Merchandise ist gesorgt – Keck Kola Glas ©friedlundschmatz

Stefan Neger und Christoph Horaczek wollen mit ihrem Kola aus der Wachau Österreichs Durst auf Limonaden löschen. Sie suchen derzeit nach Vertriebspartnern, die außerhalb von Niederösterreich auf ein Getränk setzen möchten, das abseits vom internationalen Mainstream liegt. Für Merchandise ist auch schon gesorgt: Vom Kapuzenpulli, über Gläser bis zum Sonnenschirm werden Gastro und Endkunde versorgt. Das Haxl ist also ausgestreckt, schauen wir, wer drüberfällt.

Keck-Kola / Horst Neger GmbH
Telefon: +43 (0)2732 82932-0
Adresse: Grüner Weg 23, 3512 Mautern, Niederösterreich
Website: https://keck-kola.at/